Team-Ausflug

Eine Tour mit dem Team stärkt die Identifikation mit der Firma, hebt das Gemeinschaftsgefühl (grün), zeugt von Wertschätzung vom Management gegenüber den Teammitgliedern (violett) und bringt frischen Wind ins Unternehmen. Deshalb tauschen wir dieses Jahr einmal mehr die informelle, angenehme und konzentrierte Arbeitsatmosphäre vom Büro an der Seestrasse gegen eine andere – zwischendurch sogar internationale – Kulisse (7.45 Uhr Treffpunkt HB mit Gluscht auf Zmorge!)

Der fachliche Input der vergangenen Teamausflüge hat dieses Jahr mit dem planvollen Entwerfen, Gestalten und Konstruieren von Bauwerken zu tun. Etwas gewagt! Vielleicht sogar an den Haaren herbeigezogen, aber wenn wir unsere Kreativität walten lassen, hat es im übertragenen Sinne mit vielen unserer Projekte zu tun. (Mitnehmen: ID und offene und herzliche Attitüde!)

Die sportlichen Herausforderungen der letzten Jahre substituieren wir dieses Mal gegen mentalen Scharfsinn und Kombinationsfähigkeit. Es wird sogar etwas kompetitiv (rot), bei dem gemeinschaftliche Strategie nötig ist. Aber halt, ein erfolgreiches Team läuft nicht blind drauflos, jedem Teammitglied sollte klar sein, welcher Ansatz verfolgt wird um das gemeinsame Ziel zu erreichen, welche Methoden und Massnahmen (blau) zum Einsatz kommen.

Zum Glück gehört das Zelebrieren erreichter Milestones zu den bewährten Teambuilding-Massnahmen. Das schweisst zusammen! Deshalb lassen wir uns dies nicht zweimal sagen und runden den Tag gesellig und gemütlich ab. (Dresscode legere Kleidung; keine weisse Socken in Sandalen!)

Wir freuen uns!

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Duzen oder Siezen

„Guten Tag, ich bin Dir als Schulpflegerin zugeteilt und möchte gerne auf Schulbesuch kommen!" Am Anfang meiner Tätigkeit als Schulpflegerin bereitete mir der lockere Umgang mit dem vertraulichen Du mit der Lehrerschaft der eine oder andere diskrete Schweissausbruch. Brr! Denn schliesslich bin ich Juristin und deshalb mit der Floskel „ Sehr geehrte Frau Kollega" besser vertraut. Zugegeben, diese Anredeform mutet inzwischen etwas mittelalterlich an! Duzen oder Siezen? Die Frage klingt im heutigen Du-Mainstream banal, aber gerade am Arbeitsplatz kann die Anrede als Instrument der Führung genutzt werden; und trotzdem, es bleibt manchmal schwierig, die richtige Antwort zu finden. Nicht immer ist das vertrauliche Du angebracht und es gilt zu beachten, dass die Duzbrüderschaft meist eine Einbahnstraße ist. Das förmliche Sie, wiederum, kann zu einer Distanz führen, die eine produktive Zusammenarbeit erschwert.

Zwischen "Du" und "Sie" ist vieles im Fluss und die korrekte Anwendung braucht Fingerspitzengefühl. Richtig kompliziert wird es, wenn noch Zwischenformen berücksichtigt werden, wie die Verwendung des Vornamens und dem Sie. Und dann gibt es noch das Arbeits-Du, das temporäre Du, das Tages-Du, das Ihrzen usw.. Im Dschungel dieser Anredeformen finde ich mich wieder als Schulpflegerin auf Schulbesuch im Kindergarten, wo ein Kindergärtner seine Lehrerin mit „Du, Frau Lehrerin!" anspricht. So sympathisch, diese feinsinnige Doppelbotschaft!

Caroline Marsiaj

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Sie sind wieder zurück

Das langgezogene Sirren lässt mich wie elektrisiert den Himmel nach dem eleganten Flugakrobaten absuchen. Ich liebe sie, die Mauersegler! Und sie faszinieren mich: Ihr bis zu 18 monatiges ununterbrochenes Leben in der Luft. Ihr spezialisiertes Hirn, das sie gleichzeitig schlafen und sicher segeln lässt. Das Design ihres Körpers, welches sie zu Geschwindigkeiten von über 200kmh wie auch zu stupenden Flugmanövern befähigt.

Gerne würde ich unter unserem Hausdach einige Nistkästen für diese Spezies anbringen. Eine nicht näher genannt sein wollendes, mir nahestehendes Familienmitglied sieht bei dieser Idee jedoch in erster Linie ihre materiellen Hinterlassenschaften und ihr ewiges Geschrei, was ich hingegen als Vollwertdüngung und Urklänge taxiere. Weitere Punkte kann ich mit der natürlichen Mückenbekämpfung und dem hohen Unterhaltungswert dieser Tiere landen. Noch ist nichts entschieden. Aber es steht 2:4. für mich.

Markus Hofmann, Berater und Vogelversteher

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Übertriebenes Lächeln

Frischgebügelt, zartgeschminkt, wohlassortiert und aufgeräumt trafen wir beim Fotografen ein. Neue Profilbilder für die Homepage sollten her. Als ich an der Reihe war, vertraute mir der Fotograf an: „Fotografieren ist etwas sehr Intimes" und rückte gerade meine Halskette zurecht, schritt dann zu seiner Kamera und… das erste Testbild erschien lebensgross, erbarmungslos auf dem Bildschirm. „Du musst übertrieben lächeln", war die nächste Botschaft. Gesagt – getan und abgedrückt und: wunderbar! Da steht nicht nur das neue Bild, sondern auch noch ein neues Motto fürs Leben. Manche von uns können es sogar mit geschlossenen Augen. Was hat er denen wohl offenbart?

Barbara Bonhage

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inoversum 09.07 Uhr

Im Büro herrscht konzentrierte Stille. Nachdenklich lehnt sich inoversa auf ihrem Bürostuhl zurück, blickt zur Decke und fragt: Du, inoversus. Ich bin am Verfassen der Auftragsbestätigung „Reorganisation Genderswil“. Kann ich da schreiben: „... der Gemeinderat beschliesst, inoversum in nachfolgender Sache zu beauftragen: …“
- Inoversus: Warum denn nicht?
- Inoversa: Du weisst doch, da ist der Gemeinderat zu 100% in Frauenhand.
- Inoversus: Mmh ...du möchtest statt der Gemeinderat irgend eine weibliche Form verwenden. Dann schreib doch, die Mitglieder des Gemeinderates beschliessen, …
- Inoversa: Geht’s noch? „Mitglied“ ist bestenfalls sächlich, in aller Regel sogar nebensächlich!!
- Inoversus: Nein, im Ernst: Dann besteht nach deinem Verständnis also ein Zusammenhang zwischen dem grammatikalischen Geschlecht und dem biologischen. Demnach müsste sich eine Briefmarke per se weiblicher fühlen als ein Brief. Und das hiesse ferner, dass Du jetzt ohne mich in die Kaffeepause gehen müsstest, wo diese Unterhaltung weitergeführt werden könnte…und ich dürfte am Schluss dafür den Abwasch übernehmen?

Was inoversa und inoversus dennoch in der Kaffepause herausfinden, erfahren Sie im November.

Barbara Bonhage und Markus Hofmann 

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Am Seil

Sie sind mittlerweile zur Tradition geworden, die geführten Bergtouren im Hochsommer. Bergführer – was für ein phantastisches Produkt unserer Gesellschaft! Vorgängig schlägt ER dir aufgrund der gegebenen Voraussetzungen Berg und Route vor. Am Tag vor der Besteigung dann das Briefing in der SAC - Hütte. Das Wecken mitten in der Nacht übernimmt  ebenfalls ER, damit der Gast nicht auch noch durch das Vergewissern, den Aufstehzeitpunkt ja nicht zu verpassen, weiterer Minuten des sowieso minimalen Schlafes beraubt wird. Beim Frühstück nimmt ER eine zweite Schale Milchkaffe, damit du dich nicht gehetzt fühlst. Und dann geht’s los: In durch Sternenhimmel und Stirnlampenkegel erhellter Dunkelheit führt ER dich sicher durch Geröll, Fels und Gletscher. Rhythmisiert den Aufstieg durch wohldosierte Trinkpausen und licht- und sujetabhängige Fotostopps, passt das Tempo mit feinem Sensorium Gast und Terrain an, strafft das Seil bei feinsten Unregelmässigkeiten und lotst dich bei Kletterpassagen mit Hilfestellungen sowie beruhigenden und lobenden Worten. Und dann stehst du oben. Du bist glücklich. Dank ihm; dem Bergführer – dem Glücklichmacher.

Markus Hofmann

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Reisen verändert

Vor hundert Jahren warf ein Zeppelin Bomben über Paris ab. Das Autobahnkreuz in Kleeblattform wurde patentiert. Die Firmen BMW und der Vorläufer der Boeing Company wurden gegründet. Mit der Transsibirischen wurde die längste Eisenbahnstrecke der Welt fertiggestellt. Und vor der brasilianischen Küste lief ein spanischer Luxusliner auf Grund, wodurch über 400 Menschen ertranken.

Im letzten Jahr habe ich persönlich mit Zug, Auto und Flugzeug sechs verschiedene Länder auf zwei Kontinenten bereits und bin jeweils unbeschadet, inspiriert, erfreut, bereichert und ganz leicht verändert zurückgekehrt. „Nur sechs?“, werden einige sagen. „Was sechs!“, andere. Aber ich habe noch mehr gesehen, ich durfte viele Organisationen besuchen und durfte Menschen in Veränderungsprojekten leiten und begleiten. Auch davon bin ich unbeschadet, inspiriert, erfreut, bereichert und ganz leicht verändert zurückgekehrt. Auf noch mehr Reisen in ferne Länder und unbekannte Organisationen freue ich mich auch 2016 – und darauf, dass heute Vieles einfacher ist als früher.

Barbara Bonhage 

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Smileys 

Menschen sprechen im täglichen Miteinander gut auf Visualisierungen an. In der online Kommunikation zeugen die häufig eingesetzten Emojis und Emoticons davon. Mehr als 800 Emojis kursieren derzeit im virtuellen Kosmos - Tendenz rasant steigend! Emojis, eine Albernheit? Oder entsteht hier gar eine neue Weltsprache?

Ich gehöre selber noch eher zu denjenigen, die häufiger buchstabieren und weniger symbolisieren. Aber ist dies noch zeitadäquat? Wenn ich non- piktoral auf eine Nachricht antworte, die Bildchen ins Schriftbild einfügt, gelte ich dann als altbacken oder werde ich gar missverstanden? Denn Emojis verraten ein Menge über den, der sie verwendet!

Und welche Wirkung entfalten die Zeichen beim Rezipienten? Ich habe mich schon ab und zu dabei ertappt, dass eine Nachricht anders ankommt bei mir, wenn sie mit einem Smiley Bildchen illustriert ist. Das Smiley Bildchen wirkt auch emotionaler als die einfache Zeichenkombination. Was heisst dies nun, wenn Mitarbeiter Emojis verwenden? Werden sie anders wahrgenommen, wenn sie Emojis in ihren Nachrichten verwenden? Wirkt der Chef zum Beispiel sympathischer, aber auch weniger durchsetzungsfähig? Auch die Zahl der Smileys hat einen Einfluss darauf, wie der Schreiber wahrgenommen wird. Verwendet er gar keine, wirkt er schnell ernst, und der Adressat fragt sich, ob mit ihm alles in Ordnung ist. Zu viele Emojis hintereinander wirken hingegen oft unglaubwürdig.

Eines ist sicher, sie sind ein fester Teil der schnellen online-Kommunikation geworden und manchmal vermögen sie das geschriebene Wort zu übertrumpfen; bezüglich des Restes bin ich ziemlich O_o!

Caroline Marsiaj

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Von Lehrplänen und Geburtstagskuchen

Bereits waren die Kerzen des Geburtstagskuchens ausgeblasen, als das Tischgespräch nochmals an Intensität zunahm. Ursache war die Bemerkung des Göttis, dass die Maturitätsprüfungen der verschiedenen Zürcher Kantonsschulen inhaltlich beträchtliche Unterschiede aufwiesen.

Die Diskussion entwickelte sich sodann über Vor- und Nachteile von Bildungsstandards hin zur Problematik der Interpretation von Lehrplänen und zur Frage, was die Kerninhalte der schulischen Bildung sein müssten.  Je länger wir diskutierten, umso deutlicher zeigten sich die Differenzen bezüglich Werte und Ideale der Gesprächsteilnehmenden. Dies wohlgemerkt am überschaubaren Tische Ähnlichgesinnter und ohne Einbezug der zentralen „Kompetenzen-Frage".

Diese Erfahrung lässt die Höhe der Hürden erahnen, welche bereits erfolgreich übersprungen oder noch zu meistern sind bei der Konsensfindung für den Lehrplan 21.  Nebenbei:  Welche Lehrperson konnte denn Sie am nachhaltigsten für etwas Neues begeistern? Woran lag das? Und sind Sie sicher, dass dieser Inhalt im Lehrplan stand? Und falls nicht?

Markus Hofmann

 

Rüti ist nicht Mostar

Ende März 2013 war in der Zeitung zu lesen, dass es in Mostar fast alles doppelt gebe: Telefongesellschaften, Postdienste, Ver-sorgungsbetriebe, Gesundheitssysteme, Tourismusbüros, Universitäten – ja sogar Schulen. All’ dies werde administrativ parallel geführt, einmal kroatisch und einmal bosnjakisch. Gleichzeitig habe ich gelernt, dass es auch in Rüti die Schule doppelt gibt: einmal als Sekundar- und einmal als Primarschule.

„Zwei Schulen unter einem Dach“, heisst nun auch hier wie dort ein Projekt. In Mostar gelingt es damit, in einer einzigen von insgesamt 18 Schulen, die ethnische Trennung aufzulockern. Die Herausforderung ist gewaltig: So nehmen die Lehrer beispielsweise nach wie vor ihre Kreiden jeweils wieder an sich, wenn sie wissen, dass im Anschluss an ihren Unterricht eine Lehrerin oder ein Lehrer der anderen Ethnie das Klassenzimmer übernimmt.

Auch in Rüti gilt es – nach der am 9. Juni erfolgten Zustimmung der Bevölkerung zur neuen Gemeindeordnung - zwei Kulturen unter ein Dach zu bringen. Im Vergleich dazu ein Kinderspiel, könnte man meinen. Und doch braucht es Sorgfalt und einen transparent geführten Prozess, um alle Beteiligten und Interessierten ins Boot zu holen. Bis zum Start der fusionierten Schule Rüti im August 2014 ist es noch ein weiter Weg; mit dem Ziel, dass schliesslich mehr als nur die Kreiden gemeinsam genutzt werden.

Barbara Bonhage

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First Lady

Seit vier Jahren haben wir unsere Geschäftsräumlichkeiten in Obermeilen. Wer schon einmal bei uns war kennt unsere Büros direkt über der Trotte von Weinbauer Hermann Schwarzenbach. Jetzt, im tiefen Winter, arbeiten die Winzer oft im Keller wir nehmen kaum etwas wahr vom edlen Traubensaft. Anders im Herbst, in der Wümmet-Zeit. Dann duftet es intensiv  - nicht nur in der Trotte, sondern auch in unseren Büros. Dann braucht es Standfestigkeit. Unsere "First Lady" (so nannte die Künstlerin diese Skulptur) hat diese Standfestigkeit. Die First Lady ist uns seit vier Jahren treu, sie ist in der Tat die erste "Frau" von inoversum. Sie übernimmt aber keine Projektleitungen und keine Beratungsmandate.

Für Springereinsätze steht sie zur Verfügung....

Peter Schlumpf

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Wissen, was richtig ist

An einem der Feiertage hatte ich das Glück, mit einem älteren Herrn durch einen frisch verschneiten Wald zu einem Gasthaus zu spazieren. Die Sonne schien, die Eiskristalle glitzerten in der Luft. Auf dem Rückweg berichtete ich auch von meiner Arbeit, davon, dass ich auf Menschen und Organisationen stiesse, die sich nicht mehr sicher seien, was richtig ist und welchen Weg sie gehen sollten. Mein Begleiter schmunzelte, er wisse es mit bald 80 Jahren oft noch immer nicht. Das beschäftige ihn. Gelernt habe er immerhin, dass es viele richtige Wege gebe. Und übrigens würde er von Menschen zunehmend Abstand nehmen, die immer schon wüssten, was richtig sei. Das hat mich beeindruckt. Ich freue mich darauf, mit Ihnen und Ihren Organisationen auch im neuen Jahr vom Nichtwissen auszugehen, um schliesslich mit Energie und Freude einen der guten Weg zu finden.

Barbara Bonhage

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 Einfachheit und Schlichtheit

Zur Zeit läuft im Kino ein Dokumetarfilm über den weltberühmten Fotografen Sebastião Salgado. Seine Schwarz-Weiß-Bilder sind von beeindruckender Schönheit. Sie erzählen vielfach von unendlichem Leid. Auf der großen Leinwand entfalten sie eine geradezu monumentale Wucht. Tief berührend und gnadenlos mitreißend. Empathie pur! Nur wer es beherrscht, diese Verbindung von Appell und Emotion herzustellen, dringt in die Seele des Betrachters ein und vemag diesen zu packen.

In der Kommunikation gibt es dafür einen zentralen Begriff: die Botschaft! Eine gute Botschaft zu formulieren, ist harte Arbeit. Zuerst müssen die wesentlichen Fakten gesammelt und strukturiert werden. In einem dritten Schritt gilt es die Fakten zu interpretieren. Interpretieren heisst Muster erkennen und diese dann in Sätze zu kleiden. Jedes überflüssige und unpräzise Wort vermindert dabei die Wirkung. Je knapper die Sätze, desto gewichtiger wird das, was zwischen den Zeilen gelesen werden kann. Einfach ist zwar aufwendiger als kompliziert, dafür aber wirkungsvoller! Neu zusammengesetze Behörden haben inzwischen ihre ersten Erfahrungen gemacht mit der Entwicklung und Formulierung von Visionen, Leitbildern, Missionen oder Strategien. Sich dabei nicht im Meer der unendlichen Vielfalt zu verlieren kann zur Geduldsprobe werden. Nur wer es schafft, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren, vermag schlussendlich Ressoucen zu bündeln und Kräfte zu sparen.

Ganz im Sinne von Einfachheit und Schlichtheit als Grundsatz bei der Formulierung von Botschaften: Frohe Weihnachten!

Caroline Marsiaj

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Verfahren Sie sich!

„Halt mal an." – „Und jetzt?" – „Keine Ahnung!" Weder rechts durch den Wald noch links über den nächsten Hügel scheint’s hier zum Meer zu gehen. „Wir hätten wohl unten im Dorf, schon die erste Abzweigung nehmen sollen." Abends wird klar, dass es ein wundervoller Tag geworden ist – das Meer kam nicht mehr in Sicht.

Auch in Organisationen geschehen Fehler oft unbemerkt. Alle wissen zwar längst, dass das Ziel nicht mehr zu erreichen ist. In der Arbeitswelt sagt aber oft keiner etwas. Mitarbeitende, die auf Fehler hinweisen, werden getadelt statt gelobt. Schade. Entwicklung, Entdeckung und Glück werden zwar durch Fehler an sich noch nicht wahrscheinlicher, dadurch, dass sie offengelegt werden, aber sehr wohl. 

Wenn Sie also mit etwas Abstand zum Alltag – am Pool, bei einem Aufstieg, im Europapark, hoch oben über dem Atlantik, zu Hause geblieben oder ganz anderswo – plötzlich realisieren, wo Sie zuletzt einen falschen Richtungsentscheid getroffen haben, dann packen Sie die Chance! Es könnte ihr Glück werden. Es kann gelingen, neue Wege zu finden und dabei ungeahnte Schätze zu bergen, auch wenn es zwischenzeitlich an Orientierung, Erfahrung und Plänen fehlt. Wir begleiten Sie nach Ihren wohlverdienten Ferien gerne ein Stück weit dabei.

Barbara Bonhage

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Gedanken eines „Neugewählten"

Die Wahlen sind vorbei, die Plakate abgeräumt und die strahlenden Gesichter in den Zeitungen sind verschwunden. Nach den vielen Versprechungen gilt es nun diese im Alltag als Politiker umzusetzen. Doch habe ich mir allenfalls zu viel vorgenommen? Decken sich meine Ziele auch mit den Zielen meiner Behördenkolleginnen und –kollegen? Um dies heraus zu finden, wäre es gut, wenn ich mich mit ihnen über unsere gemeinsamen Zielsetzungen unterhalten würde. Nicht nur ich, sondern auch meine Wählerinnen und Wähler wollen wissen, wohin sich unsere Gemeinde in der nächsten Legislatur entwickeln will. „Wer ein Ziel will, darf den Weg nicht scheuen." Es ist für mich klar, wir müssen unsere „Legislatur- und Strategieziele" formulieren. Damit diese „Ziele" nicht nur Worte bleiben, legen wir auch gleich die Umsetzungsmassnahmen für die nächsten vier Jahre fest. Der Zielsetzungsprozess ist zudem auch gemeinsame Willensbildung und somit ein wesentlicher Bestandteil unseres Teamentwicklungsprozesses. Nach unserer ersten gemeinsamen Behördentagung freue ich mich auf meine neuen Herausforderungen als Politiker. 

Stefan Hunger

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